
Amalgamsanierung
In unserer Praxis in Bad Homburg Ober-Eschbach verwenden wir kein Amalgam mehr. Sei 2017 darf Amalgam auch nicht mehr bei Schwangeren und Kindern verwendet werden.
Amalgam kann nicht substanzschonend verarbeitet werden. Es muss gesunde Hartsubstanz entfernt werden, um Amalgam am Zahn zu befestigen.
Heutzutage gibt es metallfreie, gesundheitlich unbedenkliche Materialen, welche hochästhetisch und substanzschonend verarbeitet werden können.
Diese sind:
Kunststoffüllungen (Composite)
Composites sind Materialen, welche aus Kunststoff und Mikrokeramikteilchen bestehen.
Wenn genügend Restsubstanz vom Zahn noch vorhanden ist, kann durch eine direkte Kunststoffüllung der Zahn wieder stabilisiert werden. Dies erfolgt substanzschonend und defektorientiert. So wie sich der Defekt des Zahnes darstellt, kann der Kunststoff (Composite) in den Zahn hinein modelliert werden.
Vor allem im Frontzahnbereich stellen Kunststoffüllungen eine sehr gute ästhetische Lösung dar.
Keramikinlays und Keramikteilkronen
Die heutigen Dentalkeramiken ermöglichen auch bei stark zerstörte Zähnen diese substanzerhaltend wieder zu restaurieren. Dabei wird die Keramik durch einen speziellen Klebeverbund (Adhäsivtechnik) mit dem Zahn fest verbunden. Durch diesen speziellen Klebemechanismus kann substanzschonender gearbeitet werden. Auch ist eine Vollüberkronung des Zahnes dadurch nicht immer nötig.